Panikattacken!
Kann man sie wirklich stoppen?

Wie schlimm sind sie? Fühlst du dich als ob dein Verstand außer Kontrolle geraten wäre? Möchtest du weglaufen und dich vor dir selbst verstecken? Hast du Angst den Verstand zu verlieren?

Also, MIR GING ES SO. Jetzt habe ich es ÜBERWUNDEN und ich möchte dir zeigen wie ich es geschafft habe. Ich verkaufe nichts. Ich musste meine Erfahrungen sooft Freunden erzählen, dass ich beschlossen habe sie zu veröffentlichen, damit jeder sie HIER auf dieser Website nachlesen kann.

Es handelt sich um eine wirksame Methode Panikattacken vollständig zu überwinden. Es kann sein, dass sie dir nicht gefällt oder, dass du sie nicht völlig verstehst (besonders beim ersten Lesen).Trotzdem glaube ich, dass sie dir helfen wird mehr darüber zu verstehen, was in deinem Kopf vor sich geht. Ich weiß das, weil ich es so lange selbst erlebt habe. Verstehen hilft dir, die Kontrolle zu gewinnen.

„Ohne die Angst vor ihnen können sie nicht existieren”

In diesen einfachen, rationalen Worten steckt so viel Wahrheit! Deine Panikattacken, das bist DU, in Angst vor der Art wie DU fühlst. Sie sind Ausdruck für den Konflikt, dass DU dich vor DIR SELBST fürchtest. Wenn du die Art wie du fühlst nicht fürchten würdest, dann hättest du keine Panikattacken. Das ist, kurz gesagt, die Antwort! (Kein Witz, ehrlich!)

*** Zuerst möchte ich anmerken, dass ich die Schriften von Dr. Claire Weekes (Klick) (eine australische Ärztin und Schriftstellerin) viele Jahre studiert habe. Sie empfiehlt eine sehr rationale Methode um Stress, Panik und Agoraphobie zu überwinden. (HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Ich bin Biologe. Ich bin kein Psychologe – meine Schwester schon – und auch nicht psychologisch geschult. Deshalb kann ich keine Behauptungen aufstellen oder Garantien geben. Ich erzähle dir auf dieser Website von meinen Erfahrungen, und vielleicht bekommst du dadurch ein gewisses Verständnis für deine Situation und Hilfe im Umgang mit deinen Panikgefühlen. Die Information auf dieser Site soll kein Ersatz für professionellen medizinischen Rat sein. Frage immer deinen Arzt oder Therapeuten bevor du eine neue Behandlung beginnst oder wenn du irgendwelche Fragen bezüglich medizinischer Probleme hast. Nichts auf dieser Site ist gedacht als Ersatz für eine medizinische Diagnose oder Behandlung.)

OK? Bist du bereit?

Im kurzen Überblick: Um eine Panikattacke – ein überwältigendes Gefühl der Angst – zu beenden, musst du durch die Wand aus Furcht auf die andere Seite deiner Angst (nein, das ist kein verrücktes Gesundbeten oder New Age Mist). Das funktioniert! Ich wollte, ich könnte dich an der Hand nehmen und hinführen, aber du musst diesen Schritt selbst tun. Das Vertrauen, dass es funktioniert ist etwas, das gegen alle Aspekte deines Überlebensinstinkts geht, und es braucht etwas Zeit bis man wirklich daran glauben kann. Ich habe herausgefunden, dass der einzige Weg eine Angst/Panikattacke zu besiegen, folgender ist: Versuche das Gefühl so schlimm sein zu lassen wie es möchte. Lass es so schlimm sein wie du kannst. Und weil es wirklich eine selbstgemachte Angst ist, wird …NICHTS da sein, wenn du irgendwann den Wunsch entwickelt hast, auf die ANDERE SEITE der Angst zu gehen, indem du ihr erlaubst dir das Allerschlimmste anzutun……nichts ist da. Auf der anderen Seite ist keine Angst nur ein breites Lächeln. Der Moment dieser Erkenntnis ist eine wunderbare Erfahrung. An diesem Punkt begann ich zu realisieren, dass diese „außer Kontrolle” Gefühle zu Ende waren.

Stress ist der Hauptauslöser für Panikgefühle. Vielleicht hattest du mehr Stress als du abbauen konntest. Ich sage „hattest” denn der Anlass, der diese Panikattacken ausgelöst hat, ist inzwischen wahrscheinlich vorbei. Es gibt viele Entspannungsmethoden um Stress abzubauen und alle sind hilfreich. Deinen Stress zu verstehen und zu lernen damit umzugehen, wird dir dein ganzes Leben hindurch helfen. Dennoch sind die Panikattacken wahrscheinlich die Kulmination dieses auslösenden Stressereignisses. Es ist egal, WIE du zu diesen Gefühlen gekommen bist – du hast sie, du magst sie nicht und du möchtest sie loswerden. Es ist jetzt nicht wichtig, dass deine Mutter gemein war, dein Vater dich ignorierte, du perfektionistisch, zwanghaft etc. bist. Ich verharmlose deine Situation nicht. Panikattacken nähren sich aus sich selbst. Sie sind eine häufige Störung, an der auch der Intelligenteste und Stärkste leiden kann. Sie sind etwas völlig Eigenständiges. Diese Empfindungen scheinen so machtvoll zu sein und sie erschrecken dich. Aber entgegen deiner Befürchtung dreht dein Verstand nicht durch oder geht verloren, und er gleitet auch nicht in die Verrücktheit ab. Du tust nur das was natürlich scheint …. du bekämpfst sie, um sie unter Kontrolle zu bekommen. Aber du versuchst ANGST zu STOPPEN! Angst unterliegt nicht deiner bewussten Kontrolle. Sie wird instinktiv kontrolliert in Reaktion auf das WAS DU GLAUBST! Und im Moment glaubst du, dass du BEDROHT bist, anstatt, dass du sie akzeptieren und annehmen würdest, um dadurch die Überreaktion zu stoppen. Lies weiter!

Wahrscheinlich vermutest du eine Myriade möglicher Krankheiten und befürchtest gravierende Gesundheitsprobleme, die dein Arzt nicht entdeckt oder als „psychisch” bzw.”nervlich bedingt” abgetan hat. Wenn nicht, gehe bitte zum Arzt und kläre diese Fragen! Er/Sie verschreibt dir vielleicht sogar Angst lösende Medikamente, die dir helfen können mit deinen Panikgefühlen umzugehen falls du eine schnelle Lösung brauchst. Einige Ärzte beschreiben Panik gerne als chemisches Ungleichgewicht, das eventuell positiv auf Medikamente reagiert. Ich habe einige ausprobiert. Ich habe sie lieber nicht genommen, weil ich die Nebenwirkungen und die Auflagen für die Anwendung nicht mochte. Aber für manche Betroffene sind Medikamente sehr hilfreich. Wie auch immer, ohne ein wirkliches medizinisches Problem, hast du im Moment Angst vor den Panikattacken selbst oder einfacher gesagt ANGST VOR DER ANGST.

Ehrlich gesagt gibt es nicht „IRGENDETWAS, das die Panik auslöst (außer es gibt eine speziell diagnostizierte Krankheit, eine Situation oder ein Ereignis, wie z.B. ein wildes Tier, das dich angreift). Es ist kein Ort, keine Situation und kein Gedanke…nicht diese Couch oder dieses Auto, nicht dieses seltsame Gefühl in deinen Augen, deinem Magen, deinem Kopf oder deinen Armen und auch nicht dieser überfüllte Platz! Kein Gehirntumor, kein Krebs irgendwelcher Art, kein Zusammenbruch irgendwelcher Nerven! Nur du! Anders zu denken…zu denken, dass dich ein bestimmter Ort oder eine bestimmte Situation dazu GEBRACHT hat, die Attacken zu haben…. ist falsch. Klar, ich verstehe, wenn du an einem Ort oder in einer Situation bist, wo diese Attacken schon einmal aufgetreten sind, dann bist du dir dessen bewusst und fürchtest DIESEN ORT oder DIESE SITUATION. ABER DAS IST DEIN NERVENSYSTEM, das in erhöhter Alarmbereitschaft ist. Du musst verstehen, dass das von dir selbst ausgeht. Du misst diesen seltsamen Gefühlen, die du im Körper spürst GROSSE Bedeutung zu. Du schränkst Dein Leben mehr und mehr ein, indem du versuchst dich vor ihnen zu verstecken. Es sind NICHT diese Orte, Situationen oder Gefühle und ich weiß, dass das schwer zu akzeptieren ist. Aber hier musst du deine Einstellung ändern, vom VERSTECKEN zum „LOSLASSEN”! Von einer falschen Vorstellung hin zu einem rationalen Ansatz!

Wenn du erstmal die Haltung einnimmst: „Ich werde dieses Angstgefühl so schlimm sein lassen wie es will, „es macht mir nichts mehr aus” und du lässt es geschehen, gehst darauf zu und glaubst daran (das ist das Wichtigste), dann kommt die Wahrheit langsam ans Licht. Du wirst ein bisschen weniger ängstlich. ES BRAUCHT ÜBUNG. Forschungen über die Behandlung von Zwangserkrankungen haben gezeigt, dass das ständige Üben solcher Fähigkeiten zu messbaren Veränderungen in der Gehirnfunktion führen kann, ohne Medikamente. Indem du beginnst diesen Angstgefühlen „die Zunge rauszustrecken” (orig.:pooh-pooh these fear fealings) und die Haltung „es macht mir nichts aus” zu kultivieren, kommst du der Wahrheit über sie immer näher. Schließlich wird die Zeit reif dafür sein, dass du wirklich versuchst eine Panikattacke die du gerade erlebst, schlimmer zu machen – und das ist ein Schlüsselmoment.

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